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Merzouga,_Morocco. Wikipedia

Ist die Erde eine Scheibe...

Ich glaube man kann das selbst herausfinden und dafür braucht man kein Wissenschaftler sein, man braucht nur seinen Hintern bewegen und auf Reisen gehen. Irgendwie wird man merken das man nicht runter fällt, dank Erdanziehungskraft.


Kann ich meinen Hintern bewegen…


Also wenn zu mir jemand sagt, bewege deinen Hintern und umrunde die Welt, würde ich zuerst mal NEIN sagen. Dann würde die Frage kommen, mit was? Denn zu Fuß sicher nicht. Sind wir doch ehrlich, es ist doch anstrengend die paar Kilometer um die Welt zu gehen. Man bekommt Blasen. Die Schuhe gehen kaputt, Gummistiefel bei schlechtem Wetter sind auch nicht perfekt. Also im Umkehrschluss, die Welt zu Fuß erkunden? Dem bin ich nicht gewachsen, da habe ich mein eigenes Mimimi.


Wie kommt das Brotkörbchen dann doch in Bewegung….


Ich persönlich brauche vier oder zwei Räder unter meinem Brotkörbchen. Etwas was dazwischen auch interessant und entspannend ist, ist WASSER. Ja, richtig gelesen… ich finde äußerst faszinierend und beruhigend in einem Boot zu sitzen. Wobei eine Nussschale nicht gerade mein Fall ist, zwei Nüsse passen nicht zusammen… Es muss schon die Kategorie Schiff sein. Aber kommen wir zurück zu den motorisierten Vehicle.



Zimmer auf Tour...


Vor über einem Jahrzehnt kam ich auf den Genuss mit einem Wohnmobil zu fahren. Ein fahrendes Wohn,-Küche,-Schlafzimmer auf Räder und da war ich fasziniert wie einfach und kostengünstig man Reisen kann. In dieser Zeit war ich regelmäßig auf lange und kurze Roadtrips, hauptsächlich in den Süden. Ich liebe das Meer und wenn man dann viel unterwegs ist, kann das ganz schön teuer werden, Zimmer mieten, Abendessen, Getränke, usw. wenn man sein eigenes Zimmer nicht mithat.


Die Freiheit, OrtsUngebunden zu sein...


Was ist schon Freiheit?! Das liegt halt immer in der Perspektive, aber für mich ist Freiheit, wenn ich mir aussuchen kann was mir guttut und gefällt. Denn sind wir doch mal ehrlich jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich. Man kann diese Verantwortung nicht abwälzen. Deshalb ist der heutige Stand für mich Reisen auf vier und zwei Räder. Mit vier Räder zu Reisen und sein Zimmer mithaben kann was. Der Reichtum an unterschiedlichen Möglichkeiten, Standorte anzufahren, ist rissig. Gefällt es mir nicht mehr fahr ich weiter, das Zimmerservice erledige ich selber, die Menükarte für das All-inclusive Package, kann man selber gestalten. Das Essen ist sowieso der große Kostenpunkt, wenn man Zimmer mietet. Es hat halt den großen Vorteil, dass man sein Essen mithat, Vollpension mit Hausmannskost. Denn das was man zuhause braucht, nimmt man einfach mit. Der einzige Kostenpunkt, der dann übrig bleib, ist der Sprit/Abnutzung und das hat man selbst unter Kontrolle. Anders schaut es mit dem Motorrad aus, je nach seiner eigenen Mimimi Einstellung nimmt man sich ein Zimmer oder geht Zelten.





Es brennt das Brotkörbchen…


Reisen mit dem Motorrad ist mit einem Camper nicht vergleichbar. Das Reisen mit dem Motorrad bietet ganz andere Emotionen, es toppt das Gefühl von Freiheit. Man muss es selbst erleben und Motorradfahrer wissen was ich damit meine. Bei jeder Ausfahrt entsteht ein Glücksgefühl gebart mit Respekt vor der Straße, vor allem wenn man in unbekannte Welten, also Ortschaften abtaucht. Die Nähe zum Verkehr bietet sowieso eine eigene Perspektive, es wird einem bewusst das man nicht unsterblich ist. Einen kleinen Nachteil hat aber das Ganze, man braucht ein Zimmer oder einen Campingplatz zum Übernachten. Ok, im nördlichen Europe darf man offiziell Frei-Stehen und auch campen, im südlichen Bereich, wer mutig ist! Somit muss man rechnen das diese Art von Reisen ein bisschen teurer ist, aber GEIL.



Sei MUTIG und überschreite Grenzen….


Wenn man unterwegs ist überschreitet man auch Grenzen und da meine ich nicht die Landesgrenzen, sondern seine eigenen, vor allem wenn man nicht den Cluburlaub macht, wo der Tag bestimmt ist von Aufstehen – Handtuch auf die Liege – Frühstück – Liege besuchen – Mittagessen – Liege besuchen – Abendessen – Schlafen. Zugegeben habe ich einen solchen Urlaub auch schon hinter mir, eine Woche, eingesperrt wie in einem Zoo in der Türkei mit allem drum und dran. Ab dem zweiten Tag ist es langweilig geworden und ich wollte nur mehr nachhause. Das war der einzige Cluburlaub und wird es auch bleiben. Denn von der Türkei und seiner Kultur habe ich NULL gesehen, nichts mitbekommen… außer eine Menge Deutsche. Aus der heutigen Sicht war es schade um die Zeit, dabei ist es ja das Beste, Menschen und Kultur in diesem Land kennenzulernen wo man gerade ist. Die Gerüche… die Sprache, die Emotionen, das Verhalten, einfacher gesagt… das Leben vor Ort. Das sich auseinandersetzen mit fremden Kulturen, bereichert einen selber und die Sichtweise auf andere Menschen.




Bin ich alleine oder viele….


Ich muss gestehen ich wechsle den Standort, wenn ich merke das zu viele Urlauber in meiner Nähe sind, weil meiner Ansicht nach, hätte ich sonst gleich zuhause bleiben können. Bei den Reisen ist es mir wichtig Neues zu erleben, es besteht sozusagen die Gier nach neuen Erfahrungen, das Ausbrechen aus dem Hamsterrad, über den Tellerrand hinausschauen, seine eigene Meinung bilden über die Menschen und deren Kultur, das nicht zulassen von Manipulation, durch Medien, durch Politiker oder durch irgendwelche Erzählungen.


Die Welt ist kunterbunt und einzigartig, reich an Wertschätzung und Empathie, lass dich von Ihr beflügeln und du wirst glücklich sein.


Euer Robert


P.S. freue mich auf eure Erfahrungen, schreibt sie gerne in die Kommentare


Hier mal ein kleiner Überblick über meine Ausflüge...


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2023년 2월 10일
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